Und dann klärten sich die Wolken, indem ein Riss hinein fuhr und der Himmel in einer Spur von Blau licht zu erahnen war...
Der Dämon, der Streit, lauert im dunklen Zimmer, hinter der Gardine, kauert in der Zuckerdose, unter dem Deckel und zwischen dem Matratzentopper und dem Spannbettlaken auf der ganzen Linie. Darunter, auf der ganzen Linie, spannt sich im Dunkeln sein Schlund...langsam, lautlos wie die Tränen und halbwachend, rutschen wir in seine scharfen Schneidezähne, die unsere Herzen zerschreddern zu blutigen Fasern. Oder: Wir setzen uns gegenüber auf! das Spannbettlaken und streiten und streiten, weinen...

Margarete wollte nicht. Sie konnte, doch sie wollte nicht. Springen und Lupfen mit ihren Beinen, gesunden, das geht an die Hüften, die Knie und dann hüpft ihr das Herz so beengend entgegen. Gut. Da niemand kam und sie nahm, also, auf den Arm nahm und ins Parterre trug oder den Einkauf links- und Margareten rechthänds trug, so lag sie also rücklängs auf dem Bett und verzieh sich alle prallen Beine und die fette Starre. Anbetracht des Schwurs in ihrem Kopf, dass sie nicht wolle -und doch...
„Du machst mich wahnsinnig! Echt!“ Sie stockt, schiebt den Kopf mit Kinn und allem ungläubig nach vorne und reißt den Mund ein Stück auf. „Du fragst dich jetzt nicht warum, oder? Genau so guckst du mich nämlich an.“ „Aber, du musst lachen“, sag ich. „Pfff!“. Sie geht auf die Zehenspitzen und nimmt ihre Jacke vom Haken. Danach laufen wir die Treppen des Hausflurs runter. „Du kannst einfach nicht aufhören! Nicht aufhören!“, sie hat eine Taschenlampe in der Hand, ich die...
Jeder weiß, was ich letzten Sommer getan hab. Ich löste einen Vulkan ab. Ich brach aus mir aus. Nicht Saat sachte fallen gelassen, nein, mit ausgewachsenen Bäumen warf ich! Ich toste. Ich schrie vom Balkon herab „ Wo ist das Leben?“ und: „Wie kann euch das hier alles reichen?“ Ich trat auch einen Autospiegel ab und spielte mit Kindern auf der Straße verstecken. Ich machte “rusky kapesnik“ und das mit Genuss und drehte mich solange, bis ich kotzte. Ich ließ die „Gerns“ und...

Da hinten ist noch ein Bisschen Kleegras, hm, hm, hmm. Das bringe ich jetzt meinem geliebten Schatz. Oha, was für ein saftiger Büschel. Den nehm ich mit, hm, hmm. Mein süßes Kälbchen dahinten wird sich freuen. Die Zeit, die man als Kälbchen hat, die ist so wichtig und die kommt doch nur einmal. Die mit lästigem Grassuchen zu verbringen... Ich wünsche ihr so sehr, dass sie ihre Zeit einfach weiterhin mit ihren geliebten Schmetterlingen verbringen kann. Die liebt sie doch so -und ich...
Gerade mampfe if grünef, frifef Graf. Wifft ihr, if bin auf der Fuche nach… Mmh, das war lecker. Am liebsten mag ich das Kleegras von da hinten, wo immer die braunen Schmetterschlinge herkommen. Mami holt mir gerade neues Gras. Ich bin auf der Suche nach einem ganz neuen „Schmetterschling“. So nenne ich die Schmetterlinge, die hier jeden Tag vor meine Nase tanzen. Weil sie oft Schlingen fliegen. Gestern habe ich zum ersten Mal verstanden, was der Schmetterschling mit dem dicken, blauen...

Sie will mehr. Nur Fakt ist: Sie kriegt es nicht. Sie will es nicht für die, sondern für sich. An und für sich ist das nichts Besonderes. An und für sich halten wir uns alle über Wasser mit der Spiegelung in den anderen. Spürt Sie sich in der Reflexion der anderen, will sich füllen. Und wenn Sie nun sich aufbaut, sich in die Mitte setzt, was von sich zeigt, wie gut Sie die Balance halten kann zum Beispiel und gerne auch beim Umziehen das Stadium, in dem Sie im BH ganz schutzlos steht,...
Ich bin irgendwo anders, einen Schritt weiter, in der Intensität. Ich bin in der Elektronenröhre, in der gebündelten Zeit, ich sitze in der Effizienz, ich bin da, wo man was spürt, da wo der Saft Tinktur geworden ist, ich bin da wo alles weitergeht, da, wo die Farben knallen, wo die Gefühle die Brust versengen, und die Worte effektiv, die Gedanken konkret sind, an meiner Haut kratzen, an meinem Kopf anklopfen, ich lasse sie ein. Ich stand an der Haltestelle, bin schon eingestiegen, sucht...